• Schloss Aufhausen im Landkreis Erding
Überschrift - Schloss Aufhausen im Landkreis Erding

Verborgen hinter großen Bäumen befindet sich inmitten eines märchenhaften Parks, in dem Pfauen wandeln, das Schlossensemble Aufhausen mit seiner historischen Kegelbahn und eigener Barock-Kapelle.

HISTORIE  788 wurde „Ufhusa“ erstmals erwähnt: der Herrenhof wurde mit Erlaubnis des Herzogs Tassilo III. von Gotahelm an das Kloster Mondsee geschenkt. Erstmals erwähnt wurde das Schloss Aufhausen im Jahre 788.

1596 wurden die Grundzüge des heutigen Schlosses gebaut, um 1720 als dreigeschossiger kubischer Schlossbau mit Mansarddach erweitert und um die Schlosskapelle St. Magdalena ergänzt, wahrscheinlich von Hans Kogler. 1760 wurde die Kapelle von Johann Baptist Lethner überarbeitet. – Schlichter, barocker, dreigeschossiger, kubischer Bau mit Mansardwalmdach, nw des Schlosses rechteckig angeordnete Wirtschaftsbauten

Ab 1774 gehörte Schloss Aufhausen Graf Max von Preysing, der es 1817 an den später geadelten Rechtsanwalt Michael Nikolaus Ludwig von Auer (1777–1835), Vater der Politiker Adolf von Auer (1831–1916) und Julius von Auer (1832–1915) verkaufte. Bei ihrer Nobilitierung nahm die Familie, abgeleitet vom Schloss, 1832 den Adelstitel Auer von Aufhausen an. Der älteste Sohn und Landtagsabgeordnete Max von Auer (1821–1881) erbte das Anwesen 1835, beim Tod des Vaters. Seine Witwe veräußerte den Besitz 1883 an den Bankier Christoph Robert von Froelich. Er brachte 1883 sein Augsburger Bankhaus in die neue Bayerische Vereinsbank ein und wurde deren erster Vorstandsvorsitzender. Ende des 19. Jahrhunderts kamen Wirtschaftsgebäude als Vierseitanlage hinzu. Von 1897 ist eine historische Kegelbahn erhalten.

1983 erbte Friederun Freifrau von Hammerstein den Besitz und sanierte das Schloss und die Nebengebäude gemeinsam mit ihrem Ehemann Alexander.


Die Geschichte von Schloss Aufhausen reicht bis in das Jahr 788 zurück. Aus Notizen geht hervor, dass es in „Ufhusa“ seinerzeit einen Herrenhof gegeben haben muss. Später wird diese Siedlung als Edelsitz bezeichnet. Die Errichtung des Schlosses begann im Jahr 1596 durch Christoph Schrenk zu Notzing, Egmating und Aufhausen, dem Bürgermeister von München. Sein Amt schrieb vor, dass er nur einen Tagesritt von München entfernt seinen Wohnsitz haben darf und dieser Platz, gerade einmal 35 km entfernt von Münchens Stadtmitte, erschien dafür ideal. In den folgenden Jahrhunderten wechselten die Besitzer des Schlosses regelmäßig, unter ihnen sind
bekannte Geschlechter wie die der Grafen Fugger, der Grafen Preysing und der Familie v. Auer.

Das Schloss wurde im Laufe der Jahrhunderte immer wieder verändert, das zuletzt maßgeblich anfangs des 18. Jahrhunderts. Diese Veränderungen umfassten auch die Schlosskapelle, die im Jahr 1718 die bisherige, mittelalterliche im ältesten Teil der Gemäuer ersetzte. 1883 wurde das Schloss mitsamt Grundbesitz an Robert von Froelich verkauft, einen der Gründer und den ersten Vorstandsvorsitzenden der Bayerischen Vereinsbank AG (jetzt Teil der UniCredit) und Ur-Urgroßvater des heutigen Eigentümers, Baron Georg v. Hammerstein.

So leben die Baronin und der Baron heute nicht nur im, sondern auch vom Schloss. 1985 hat sich das Paar entschlossen, von München, wo sie Antiquitätenhandel betrieben, nach Aufhausen überzusiedeln. Das Schloss war damals schon im Besitz der Familie der Baronin, seit Jahrzehnten schon; die Familie kommt ursprünglich aus Augsburg, als ihr Urgroßvater aber Anfang des 20. Jahrhunderts zum Direktor der Bayerischen Hypothekenbank in München wurde, suchte er einen Jagdsitz in der Nähe. Er kaufte der verwitweten Ernestine von Auer den Sitz ab – zu welchem Preis, ist unbekannt, aber von Auer konnte den Preis nachträglich noch erhöhen, weil man vom Park aus so einen schönen Blick auf die Alpen hat (damals hatte).

In den Wirtschaftsgebäuden sind Wohnungen, junge Familien leben dort mit ihren Kindern. Und das zu günstigen Preisen, wie der Baron sagt – sechs Euro für den Quadratmeter verlangen sie, aber die Warteliste sei erwartungsgemäß lang.

Schloss Aufhausen im Landkreis Erding

Foto: © Marion Creyaufmüller

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Von der Planung einer Feier oder Tagung über deren Durchführung bis hin zur Nachbearbeitung; Heiraten im Schlosspark vor der eindrucksvollen ‚Hochzeitsbuche‘, in der Barockkapelle oder in einem der ehrwürdigen Sälen -Rittersaal, Kapellensaal oder Amalfisaal – auch für Firmen- und Weihnachtsfeiern, Geburtstage & Jubiläen sowie kirchliche Anlässe, Workshops & Seminare und Präsentationen & Hausmessen; die Schlosskapelle und die historische Kegelbahn können für Veranstaltungen gemietet werden

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Das Schloss mit Sälen, Privatsalons, Fluren, Möbeln, Suiten, Kellergewölben und Dachböden sowie die Parkanlage mit prachtvollem Baumbestand, Tennisplatz, historischer Kegelbahn. die große Terrasse, Schlosskapelle,  Schlossscheune und der Außenbereich (Pferdepaddock, Reitplatz, Koppeln, Felder, Forst mit Fischweihern) bieten eine außergewöhnliche Vielfalt an Motiven für Foto- und Filmproduktionen

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Kontakt

Schloss Aufhausen
Schlossallee
85435 Erding-Aufhausen
fon +49-152-545-14710
www.schloss-aufhausen.de

Stadt Erding-Aufhausen • Landkreis Erding
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